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08.02.2011 -
17. CJD Winterspiele in Berchtesgaden
Vom 3. bis zum 6. Februar feierten 600 Jugendliche aus ganz Deutschland die 17. CJD Winterspiele in Berchtesgaden. Die Teilnehmer kamen aus 40 Einrichtungen des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands, u.a. aus Dortmund, Erfurt, Gera, Offenburg und Stuttgart. Mit einer Gastgruppe aus Polen gab es auch internationale Teilnehmer.

In drei Disziplinen traten die Jugendlichen aus den 40 CJD-Einrichtungen an: beim Riesenslalom, beim Rodeln und beim Langlauf. Ausgetragen wurden die Wettkämpfe auf der Skipiste am Götschen, im Eiskanal am Königssee und auf der Langlaufloipe Scharitzkehl. Über 200 Jugendliche kämpften beim Riesenslalom auf Ski und Snowboard um Medaillenplätze. Ebenso viele gingen beim Langlauf an den Start. Durch den Königsseer Eiskanal fuhren fast 250 Jugendliche hinunter – für die meisten ein einmaliges Erlebnis, da sie noch nie auf einem richtigen Rennrodel auf einer Kunsteisbahn fuhren.
Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt: Schüler aus CJD Christophorusschulen, Azubis aus Berufbildungswerken, Jugendliche mit Migrationshintergrund und auch zahlreiche körperlich und geistig Behinderte. Teilweise reisten sie einige Tage vor den Winterspielen an, um erst einmal das Skifahren zu erlernen und zu üben.
Chef-Organisator Rainer Schleweck war mit dem Ablauf sehr zufrieden: "Die Jugendlichen waren voll dabei, und die Organisation hat hervorragend geklappt".
CJD-Vorstand Hans-Wolf von Schleinitz erklärte: "Die Laufzeiten sind nicht das wichtigste bei unseren Winterspielen. Wichtiger ist das die Jugendlichen, neue Erfahrungen sammeln, die eigenen Grenzen testen und vielleicht auch einmal überschreiten“. Ein besonderes Highlight der CJD Winterspiele war ein spezieller Skikurs für Körperbehinderte in Kooperation mit dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern. Mit dabei waren Kinder und Jugendliche mit Lähmungen, Amputation und Sehbehinderung. Für den blinden,11 Jahre alten Martin, der bei dem Kurs seine ersten Versuche auf Skiern machte, war danach klar: „Es war ganz toll und ich will auf jeden Fall weiter Ski fahren“.






