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17.10.2011 -

Impfung gegen Grippe

Im Herbst und im Winter treten verstärkt Grippeinfektionen auf. Vor allem Patienten mit chronischen Atemwegsleiden und ältere Menschen, bei denen es durch eine Grippe zu schweren Komplikationen kommen kann, sollten sich impfen lassen.

Für Risikogruppen ist eine Grippe alles andere als harmlos. Rund 25.000 Krankenhauseinweisungen gehen jedes Jahr in Deutschland auf das Konto der Virusgrippe. Bis zu 8.000 Menschen sterben sogar an der Infektion.

„Die Impfung stellt zwar keine Garantie dar, dass man gesund über den Winter kommt“, so Dr. Gerd Schauerte vom CJD Asthmazentrum Berchtesgaden, „doch vor allem  für ältere oder chronisch atemwegskranke Menschen ist sie ein wichtiger Schutz“. Die echte, durch Influenza-Viren verursachte Grippe ist wesentlich gefährlicher als ein einfacher Infekt - besonders für Menschen mit Asthma bronchiale, Diabetes oder anderen schweren chronischen Erkrankungen. „Bei chronisch Kranken kann eine Grippe ernste Folgen haben“, warnt Dr. Schauerte: „Die ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfiehlt deshalb die Impfung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit chronischen Krankheiten der Atmungsorgane“.

Die Zusammensetzung des Impfstoffes richtet sich nach den Empfehlungen der Welt-Gesundheits-Organisation WHO. Da sich die Viren ständig wandeln, muss auch der Impfstoff jährlich angepasst werden. Die Verträglichkeit der Impfung ist recht gut, nur echte Hühnereiweiß-Allergiker sollten darauf verzichten. „Ein Hauttest auf Hühnereiweiß ist dabei nicht ausschlaggebend“, erklärt der Allergologe Dr. Schauerte, „entscheidend ist eine schwere allergische Reaktion z.B. beim Essen von Eiern. Wer die zeigt, sollte die Impfung nicht machen“. Sinnvoll ist es in jedem Fall, frühzeitig zum Arzt zu gehen – am besten jetzt zu Herbstbeginn.

 

 

 




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Eduard Goßner
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